Wäschetrockner clever nutzen: So senken Sie den Stromverbrauch spürbar

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Ein Wäschetrockner ist ein echter Komfortgewinner – besonders an regnerischen Tagen oder in kleinen Wohnungen ohne Trockenmöglichkeit. Doch die schnelle, wetterunabhängige Wäschepflege hat einen Nachteil: Der Trockner zählt zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Die Stromkosten können schnell ins Gewicht fallen.

Die gute Nachricht lautet: Sie müssen nicht auf den praktischen Helfer verzichten, um Ihre Energiekosten zu senken. Schon mit ein paar einfachen Handgriffen und einer bewussten Nutzung lässt sich der Verbrauch deutlich reduzieren. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Trockner effizienter machen – für eine leichtere Stromrechnung und eine längere Lebensdauer Ihres Geräts.

Den Energieverbrauch verstehen

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Bevor Sie sparen können, lohnt ein Blick auf die Fakten. Ein konventioneller Abluft- oder Kondenstrockner verbraucht pro Trockengang oft zwischen 3 und 5 kWh Strom. Bei einem Strompreis von 35 Cent pro kWh summiert sich das auf über 1 Euro pro Ladung. Hochgerechnet aufs Jahr können das leicht 100 Euro oder mehr sein. Entscheidend für den Verbrauch sind drei Faktoren: die Technologie des Geräts, Ihre Nutzungsgewohnheiten und die regelmäßige Pflege.

Die Basis fürs Sparen: Gerät und Programme

Die Wahl des richtigen Trockners

Wenn Sie vor der Anschaffung eines neuen Geräts stehen, ist die Technologie der größte Hebel. Wärmepumpentrockner sind hier die klaren Effizienz-Sieger. Sie nutzen einen geschlossenen Kreislauf, der die warme Luft wiederverwertet, und verbrauchen im Vergleich zu herkömmlichen Modellen bis zur Hälfte weniger Strom. Achten Sie beim Kauf auf die aktuellen Energieeffizienzklassen – Modelle der Klasse A oder B sind eine gute Wahl für niedrige Betriebskosten.

Die Kraft der Eco-Programme

Fast jeder moderne Trockner verfügt über ein Eco- oder Energiesparprogramm. Diese Programme arbeiten mit deutlich niedrigeren Temperaturen. Zwar dauert der Trockenvorgang länger, aber der Gesamtenergieverbrauch ist erheblich geringer. Für den Alltag – also Handtücher, Bettwäsche und normale Kleidung – ist das Eco-Programm in den allermeisten Fällen vollkommen ausreichend und die sparsamste Wahl.

Praktische Tipps für den Alltag

Optimal beladen

Die richtige Füllmenge ist ein Schlüssel zur Effizienz. Eine halb leere Trommel ist genauso ungünstig wie eine völlig überladene. Bei zu wenig Wäsche wird Energie für das Erwärmen von Luft „verschwendet“. Bei zu viel Wäsche kann die Luft nicht zirkulieren, der Trockenvorgang dauert länger und die Wäsche wird möglicherweise ungleichmäßig trocken. Orientieren Sie sich an der vom Hersteller angegebenen Maximalbeladung (meist in Kilogramm) und füllen Sie die Trommel gut, aber locker.

Vorbereitung in der Waschmaschine

Der Trockner arbeitet am effizientesten, wenn er möglichst wenig Feuchtigkeit entfernen muss. Schleudern Sie Ihre Wäsche daher in der Waschmaschine mit der höchstmöglichen Drehzahl, die die Textilien vertragen (z.B. 1400 U/min). So startet der Trockner mit deutlich weniger Restwasser und die Laufzeit verkürzt sich spürbar.

Regelmäßige Wartung

Ein simpler, aber extrem wirksamer Tipp: Reinigen Sie das Flusensieb nach jedem Trockengang. Ein verstopftes Sieb verschlechtert die Luftzirkulation erheblich. Der Trockner benötigt mehr Energie und Zeit, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Bei Wärmepumpenmodellen sollte zudem regelmäßig – gemäß Bedienungsanleitung – der Kondensator entstaubt werden, um die volle Effizienz zu erhalten.

Typische Fehler vermeiden

  • Falsches Programm: Das Kurz- oder Schontrocken-Programm für Alltagswäsche zu nutzen, verbraucht oft mehr Energie als das längere Eco-Programm.
  • Sortieren vernachlässigen: Trocknen Sie schwere und leichte Textilien getrennt. So können Sie für leichte Stücke ein kürzeres Programm wählen.
  • Wartung aufschieben: Ein voller Flusensack oder ein verdreckter Kondensator sind die häufigsten Ursachen für einen steigenden Energieverbrauch im Laufe der Jahre.

Häufige Fragen

Welcher Wäschetrockner-Typ ist am sparsamsten?

Aktuelle Wärmepumpentrockner sind in der Regel die sparsamste Wahl. Sie nutzen einen geschlossenen Kreislauf, der die Wärme zurückgewinnt, und verbrauchen dadurch bis zu 50 % weniger Strom als herkömmliche Abluft- oder Kondenstrockner. Achten Sie beim Kauf auf eine gute Energieeffizienzklasse.

Warum dauern Eco-Programme länger, sparen aber trotzdem Strom?

Eco-Programme arbeiten mit deutlich niedrigeren Temperaturen. Da der Trocknungsprozess bei milder Hitze schonender, aber etwas zeitaufwändiger abläuft, wird insgesamt weniger elektrische Energie für die Erzeugung von hoher Temperatur benötigt. Der geringere Leistungsbedarf über die längere Laufzeit führt zu einer niedrigeren Gesamtstrommenge pro Trockengang.

Wie befüllt man den Trockner am besten, um Energie zu sparen?

Füllen Sie die Trommel gut aus, aber überladen Sie sie nicht. Eine locker gefüllte Trommel (orientiert am Maximalgewicht im Handbuch) ermöglicht eine gute Luftzirkulation. Vermeiden Sie es, den Trockner nur halb voll laufen zu lassen, da sonst viel Energie für das Erwärmen von Luft statt für das Trocknen der Wäsche verbraucht wird.

Energiesparen mit dem Wäschetrockner ist kein Hexenwerk, sondern eine Frage der bewussten Nutzung. Die größten Effekte erzielen Sie durch die Wahl eines effizienten Geräts (vorzugsweise mit Wärmepumpe) und die konsequente Nutzung der Eco-Programme. Kombinieren Sie dies mit einer optimalen Beladung, gut vorgeschleuderter Wäsche und regelmäßiger Reinigung des Flusensiebs. So holen Sie das Maximum an Effizienz aus Ihrem Gerät heraus, schonen Ihren Geldbeutel und tragen zu einer längeren Lebensdauer Ihres Haushaltshelfers bei.

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