Unser Wasserverbrauch zu zweit: Ein Monat Selbsttest und wo wir 2025 sparen wollen

Hands installing a water-efficient showerhead in a bathroom, showing practical action for reducing water usage.

Die letzte Wasserrechnung hat mich stutzig gemacht. Leben wir wirklich so sparsam, wie wir denken? Um das herauszufinden, habe ich einen Monat lang unseren Verbrauch in unserem 2-Personen-Haushalt genau dokumentiert. Die Ergebnisse waren eine echte Überraschung und haben unseren Blick auf alltägliche Routinen verändert.

Ich teile hier unsere persönliche Bilanz: Wo fließt bei uns das meiste Wasser hin, und wo liegen ungeahnte Sparpotenziale? Vor allem aber zeige ich unseren konkreten Plan für das kommende Jahr. Denn wir haben uns vorgenommen, unseren Verbrauch zu reduzieren – ohne auf Komfort zu verzichten. Oft sind es kleine, bewusste Handgriffe, die in der Summe einen großen Unterschied machen.

Unser Wasserverbrauch im Alltag: Die Fakten

Close-up of a water meter displaying 42 cubic meters, alongside a notepad for tracking usage, highlighting measurement and savings goals.

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Nach einem Monat des genauen Beobachtens und Notierens stand fest: Unser Verbrauch lag bei etwa 42 Kubikmetern. Das entspricht rund 140 Litern pro Person und Tag. Damit liegen wir zwar leicht unter dem deutschen Durchschnitt, aber das Potenzial zum Sparen ist noch deutlich vorhanden.

Die detaillierte Aufschlüsselung hat uns die Augen geöffnet:

Die größten Verbraucher in unserem Haushalt

  • Duschen: Unser alter Duschkopf verbrauchte bei einer zehnminütigen Dusche schnell 120 Liter Wasser.
  • Toilettenspülung: Jede Betätigung des Spülknopfs kostete uns bis zu 9 Liter. Bei der Häufigkeit im Alltag summiert sich das enorm.
  • Haushaltsgeräte: Unsere ältere Waschmaschine benötigte pro Waschgang etwa 50 Liter, die Geschirrspülmaschine war ebenfalls kein Sparwunder.
  • Kochen, Trinken & Sonstiges: Dieser Bereich machte den kleinsten, aber natürlich wichtigsten Teil aus.

Die Erkenntnis: Allein Duschen und Toilettenspülung waren für über 60 Prozent unseres gesamten Wasserverbrauchs verantwortlich.

Unser Sparplan für 2025: Drei konkrete Ansätze

Aus der Analyse haben wir drei Hebel identifiziert, an denen wir im kommenden Jahr ansetzen wollen.

1. Den Fokus aufs Badezimmer legen

Die Dusche bietet das größte Einsparpotenzial. Unser erster Schritt ist die Reduzierung der Duschzeit. Ein einfacher Timer hilft dabei, die fünf-Minuten-Marke im Blick zu behalten. Noch effektiver ist der Austausch des alten Duschkopfs gegen ein sparsames Modell. Ein solcher kann den Verbrauch oft halbieren, ohne dass der Duschkomfort leidet. Das steht ganz oben auf unserer Einkaufsliste für das neue Jahr.

2. Geräte mit System modernisieren

Stille Wasserverschwender sind oft veraltete Haushaltsgeräte. Unser Plan sieht vor, diese schrittweise zu ersetzen:

  • Priorität 1: Eine neue Geschirrspülmaschine mit hoher Effizienzklasse. Moderne Geräte kommen mit nur etwa 10 Litern pro Spülgang aus.
  • Priorität 2: Der Austausch der Waschmaschine gegen ein wasser- und energiesparendes Modell.
  • Zusätzliche Prüfung: Wir überlegen, für unsere Toiletten einen Spülstopp oder eine Spartaste nachzurüsten.

3. Alltagsgewohnheiten bewusst gestalten

Technik allein reicht nicht. Unser Verhalten wollen wir in kleinen Schritten anpassen:

  • Wasser während des Einseifens oder Zähneputzens konsequent abdrehen.
  • Wasch- und Spülmaschinen nur voll beladen anstellen.
  • Für das Gießen der Pflanzen mehr gesammeltes Regenwasser nutzen.

Unser Ziel für 2025 ist es, den Verbrauch um mindestens 10 Prozent zu senken – durch eine Kombination aus bewussterem Umgang und kleinen technischen Hilfsmitteln.

Häufige Fragen

Wie genau habt ihr den Verbrauch gemessen?

Wir haben über vier Wochen täglich den Stand unseres Wasserzählers notiert und diese Daten mit unseren täglichen Aktivitäten abgeglichen. Für einzelne Posten wie eine Dusche oder das Befüllen der Spülmaschine haben wir zur Kontrolle auch mal einen Eimer zur Hand genommen – das lieferte sehr konkrete und einprägsame Werte.

Welche Sparmaßnahme war am effektivsten?

Die sofort umsetzbaren Verhaltensänderungen hatten direkt spürbare Effekte. Dazu gehörten das konsequente Abdrehen des Wassers beim Einseifen und Zähneputzen sowie die Nutzung der Spartaste an der Toilette. Diese kleinen Routinen erfordern kaum Aufwand, summieren sich aber über den Tag betrachtet deutlich.

Plant ihr größere Investitionen?

Ja, für uns lohnen sich gezielte Anschaffungen. Die Priorität liegt auf einem wassersparenden Duschkopf und langfristig auf effizienteren Haushaltsgeräten. Gerade beim Duschkopf sind die Anschaffungskosten vergleichsweise gering, die Einsparung über die Jahre aber beträchtlich.

Der wichtigste Schritt war bereits das bewusste Messen und Beobachten. Allein dadurch haben wir im Testmonat achtsamer mit Wasser umgegangen. Für uns wird 2025 das Jahr, in dem wir die großen Stellschrauben wie den Duschkopf und ineffiziente Geräte angehen. Das schont nicht nur eine wertvolle Ressource, sondern entlastet langfristig auch die Haushaltskasse. Wer ähnliche Einsparmöglichkeiten sucht, findet in unserer Kategorie ‚Energie & Sparen‘ weitere praktische Ideen für den Alltag.

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Dieser Artikel ist Teil unseres umfassenden Ratgebers:
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