Putzutensilien-Kunde: Welcher Lappen, Schwamm und Besen für welche Aufgabe der Richtige ist

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Ein sauberes Zuhause beginnt mit den passenden Werkzeugen. Die falsche Wahl von Lappen, Schwamm oder Besen kann zu Kratzern, unzureichender Reinigung oder sogar zur Verbreitung von Keimen führen. Dieser Leitfaden hilft Ihnen, die richtigen Putzutensilien für jede Aufgabe effizient und schonend einzusetzen.

Die Grundlagen: Warum das richtige Werkzeug entscheidend ist

Jede Oberfläche hat spezifische Anforderungen. Ein Werkzeug, das auf Glas perfekt funktioniert, kann empfindliches Holz zerkratzen. Die richtige Auswahl basiert auf vier Faktoren: dem Material, seiner Saugfähigkeit, seiner Scheuerwirkung und seiner Hygiene. Indem Sie diese auf die zu reinigende Fläche und die Art des Schmutzes abstimmen, maximieren Sie das Ergebnis und schonen Ihre Einrichtung.

Lappen: Vom Staubmagnet zur Einweg-Lösung

Lappen sind die Allrounder, doch nicht jeder ist für alles geeignet. Die Wahl hängt von der gewünschten Reinigungswirkung und Hygiene ab.

Mikrofaser-Lappen: Der High-Tech-Alleskönner

Mikrofasertücher sind aufgrund ihrer feinen Struktur unübertroffen im Aufnehmen von Staub, Fett und Feuchtigkeit. Die Fasern greifen selbst kleinste Partikel, oft ohne aggressive Reinigungsmittel. Verwenden Sie sie trocken für Bildschirme und glänzende Möbel. Feucht eignen sie sich ideal für Fenster, Spiegel und Küchenarbeitsplatten. Ein dichteres Tuch (ca. 300-400 g/m²) ist langlebiger und saugfähiger.

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Baumwoll- und Molton-Lappen: Saugstark und schonend

Klassische Baumwoll- oder Frottiertücher sind sehr saugfähig und eignen sich zum Aufwischen größerer Flüssigkeitsmengen oder zum Polieren. Molton, ein weicher Vliesstoff, ist besonders kratzarm und perfekt für empfindliche Oberflächen wie lackierte Möbel. Sie sind weniger staubbindend als Mikrofaser, dafür oft robuster.

Zellstoff-Lappen: Die hygienische Einweg-Alternative

Papiertücher oder Küchenrolle sind die erste Wahl für maximale Hygiene. Sie sind ideal für die Reinigung von Toiletten oder das Aufwischen von rohem Fleischsaft. Nach der Benutzung werden sie entsorgt, sodass keine Keime im Haushalt verbleiben.

Schwämme und Scheuerschwämme: Vorsicht vor Kratzern

Schwämme sind praktisch, bergen aber das größte Risiko, Oberflächen zu beschädigen. Ihr Einsatz erfordert Sorgfalt.

Der klassische Haushaltsschwamm: Weich und hart im Einsatz

Der gelb-grüne Schwamm mit weicher Zellulose- und harter Scheuerseite ist ein Klassiker. Die weiche Seite eignet sich für Geschirr, Fliesen oder Armaturen. Die grüne Scheuerseite sollte nur bei hartnäckiger Verschmutzung auf robusten Oberflächen wie Backblechen verwendet werden. Für lackierte, beschichtete oder empfindliche Oberflächen wie Edelstahlspülen oder Induktionskochfelder ist sie tabu.

Spezialschwämme: Melamin für hartnäckige Flecken

Melaminschwämme wirken wie ein Radiergummi und entfernen hartnäckige Flecken von Wänden, Sneakers oder Kunststoff. Da sie abrasiv wirken, sollten Sie sie nie auf glänzenden oder empfindlichen Oberflächen testen. Für Antihaft-Beschichtungen oder Keramik-Kochfelder gibt es spezielle, nicht kratzende Schwämme.

Besen, Kehrschaufeln und Mopps: Die Bodenprofis

Die Wahl des Bodenwerkzeugs hängt von der Bodenart und der Art des Schmutzes ab. Die richtige Reihenfolge – erst trocken, dann nass – ist für ein perfektes Ergebnis entscheidend.

Besen: Material und Einsatzgebiet

Stroh- oder Kokosbesen: Ideal für groben Schmutz auf Terrasse, Hof oder in der Garage. Sie sind robust und kehren auch zwischen groben Fugen.
Besen mit Kunststoffborsten: Die Alltagslösung für alle glatten Böden wie Laminat, Parkett oder Fliesen. Sie sind leicht zu reinigen und stauben weniger.
Handfeger & -schaufel: Unverzichtbar für das schnelle Beseitigen von Krümeln oder kleineren Verschmutzungen.

Der Mopp: Für die Nass- und Trockenreinigung

Mikrofasermopps mit Wringfunktion sind für die tägliche Nassreinigung auf glatten Böden ideal, da sie Schmutz effektiv aufnehmen und wenig Wasser hinterlassen. Für die Grundreinigung sind Baumwoll- oder Vliesmopps mit Eimer besser geeignet, da sie mehr Flüssigkeit aufnehmen. Staubmopps mit langem Stiel aus Mikrofaser sind die beste Wahl, um Staub und Haare von Hartböden aufzunehmen, ohne zu kratzen.

Putzutensilien richtig pflegen und hygienisch halten

Das beste Utensil nutzt nichts, wenn es selbst zur Keimschleuder wird. Mikrofasertücher und Moppbezüge sollten nach Gebrauch ausgespült und luftig getrocknet werden. Waschen Sie sie regelmäßig bei 60°C. Schwämme sind große Keimträger. Spülen Sie sie nach jedem Gebrauch gründlich aus und wechseln Sie sie spätestens alle zwei Wochen aus oder reinigen Sie sie in der Spülmaschine. Befreien Sie Besen und Kehrschaufeln regelmäßig von Haaren und Staub.

FAQ: Häufige Fragen zur Auswahl von Putzutensilien

Welcher Lappen ist am hygienischsten?

Für maximale Hygiene sind Einweg-Papiertücher unschlagbar, da sie nach Kontakt mit Keimen sofort entsorgt werden. Unter den wiederverwendbaren Lappen sind Mikrofasertücher am hygienischsten, da sie Schmutz effektiv binden und bei 60°C gewaschen werden können.

Darf ich die grüne Seite des Schwamms für meine Edelstahlspüle verwenden?

Nein, das sollten Sie unbedingt vermeiden. Die scheuernde Seite zerkratzt die Oberfläche von Edelstahlspülen dauerhaft. Verwenden Sie weiche Mikrofasertücher und milde Reiniger.

Wie oft sollte ich meinen Putzlappen waschen?

Mikrofasertücher sollten Sie nach jedem intensiven Gebrauch ausspülen. Eine gründliche Wäsche bei 60°C ist mindestens einmal pro Woche ratsam. Verwenden Sie für verschiedene Bereiche wie Küche und Bad separate Tücher.

Was ist der größte Fehler bei der Auswahl von Besen und Mopps?

Der häufigste Fehler ist die Verwendung eines zu harten oder schmutzigen Mopps auf empfindlichen Böden wie Parkett. Schmutzpartikel wirken wie Schleifpapier. Für glatte Hartböden sind weiche Mikrofasermopps die beste Wahl.

Kann ich einen Schwamm in der Spülmaschine reinigen?

Ja, die meisten Haushaltsschwämme überstehen einen Spülgang in der Spülmaschine. Dies tötet Keime effektiv ab. Achten Sie darauf, dass der Schwamm keine Metallteile enthält.

Worauf muss ich bei einem Mikrofasertuch achten?

Achten Sie auf die Grammatur. Tücher ab 300 g/m² sind hochwertiger und saugfähiger. Verwenden Sie niemals Weichspüler beim Waschen, da dieser die positiven Eigenschaften der Fasern zerstört. Trocknen Sie die Tücher an der Luft.

Zum Hauptartikel (Pillar)

Die Grundlagen der Haushaltsreinigung: Ein wissenschaftlicher Leitfaden für Effizienz und Hygiene

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Quellen

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