Smarte Steckdosenleisten mit Verbrauchsmessung: Drei praktische Helfer gegen hohe Stromkosten

Smarte Steckdosenleiste mit Verbrauchsmessung im Einsatz in einem modernen Home-Office. Die Leiste zeigt den Stromverbrauch auf einem Display an und hat mehrere Geräte wie Laptop und Lampe angeschlossen.

Die Stromrechnung kommt und Sie fragen sich, wo die Energie eigentlich hingeht? Oft sind es nicht die großen Verbraucher, sondern viele kleine, unbemerkte Quellen, die sich summieren. Geräte im Standby-Modus, ältere Haushaltshelfer oder einfach Gewohnheiten, die Energie kosten.

Eine smarte Steckdosenleiste mit integrierter Verbrauchsmessung schafft hier Klarheit. Sie macht den unsichtbaren Verbrauch sichtbar und gibt Ihnen die Kontrolle zurück. Wir zeigen Ihnen, wie diese cleveren Helfer funktionieren und stellen drei Modelle vor, die sich in deutschen Haushalten bewährt haben.

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Viele Elektrogeräte ziehen auch dann Strom, wenn sie scheinbar aus sind. Die alte Stereoanlage, der Fernseher, der Drucker oder die Spielekonsole im Bereitschaftsmodus – diese „Leerlaufverluste“ können laut Umweltbundesamt bis zu 10 Prozent der jährlichen Stromkosten ausmachen. Bei einem durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt sind das schnell 100 Euro oder mehr.

Eine smarte Steckdosenleiste mit Messfunktion geht dieses Problem auf drei Arten an:

  • Transparenz schaffen: Sie sehen in Echtzeit, wie viel Watt ein angeschlossenes Gerät verbraucht – im Betrieb, im Standby oder ganz ausgeschaltet.
  • Kontrolle ermöglichen: Schalten Sie Gerätegruppen bequem per App, Sprachbefehl oder automatischem Zeitplan komplett stromlos.
  • Kosten beziffern: Die meisten Apps rechnen den gemessenen Verbrauch in konkrete Euro-Beträge um, basierend auf Ihrem Stromtarif.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein älterer Kühlschrank verbraucht leicht 200 kWh mehr pro Jahr als ein modernes A+++-Gerät. Bei 40 Cent pro kWh sind das 80 Euro Mehrkosten – eine Summe, die eine smarte Steckdosenleiste schnell aufdeckt.

So funktioniert die Technik im Hintergrund

Im Gehäuse der Steckdosenleiste sitzt ein kleiner Messwiderstand. Er misst präzise, wie viel Strom durch die Leitung fließt. Ein eingebauter Chip kombiniert diesen Wert mit der Netzspannung (ca. 230 Volt) und berechnet daraus die aktuelle Leistung (Watt) sowie die verbrauchte Energiemenge (Kilowattstunden).

Diese Daten werden drahtlos – per WLAN, Bluetooth oder speziellen Funkstandards wie Zigbee – an Ihr Smartphone oder eine Smart-Home-Zentrale gesendet. In der dazugehörigen App werden sie übersichtlich in Diagrammen und Listen dargestellt.

Drei empfehlenswerte Modelle im Vergleich

Die Auswahl hängt von Ihren Bedürfnissen ab: Möchten Sie jede Steckdose einzeln steuern? Ist Ihnen maximale Messgenauigkeit wichtig oder eine einfache Bedienung? Nutzen Sie vorwiegend Apple- oder Android-Geräte?

1. TP-Link Tapo P300: Der unkomplizierte Allrounder

Ideal für den einfachen Einstieg. Die P300 bietet vier einzeln schaltbare Steckdosen, die sich alle über eine intuitive App steuern und überwachen lassen. Die Einrichtung per WLAN dauert nur wenige Minuten. Die App zeigt den aktuellen Verbrauch, kumulierte Kilowattstunden und die daraus resultierenden Kosten an. Praktisch sind auch Funktionen wie Zeitpläne oder ein „Abwesenheitsmodus“, der durch zufälliges Schalten Anwesenheit simuliert. Die Messgenauigkeit ist für den Haushaltsgebrauch völlig ausreichend.

2. Teckin SP30 / Sonoff S31: Der präzise Mess-Spezialist

Dieses Modell (oft als Einzelsteckdose erhältlich) glänzt durch seine besonders genaue Messtechnik. Die Bauweise ist robust und langlebig. Über WLAN ist es mit gängigen Smart-Home-Systemen kompatibel. Wer Wert auf exakte Verbrauchsdaten legt, um auch geringe Standby-Verbräuche zu analysieren, ist hier gut aufgehoben. Die Bedienung erfolgt über die Hersteller-App oder kann in umfangreichere Smart-Home-Umgebungen eingebunden werden.

3. Eve Energy (mit Thread): Die Premium-Lösung für Apple-Haushalte

Diese Steckdose ist nahtlos in die Apple-Welt integriert und funktioniert hervorragend mit HomeKit, Siri und dem Apple-Ökosystem. Der neue Thread-Funkstandard sorgt für eine extrem zuverlässige und schnelle Verbindung. Das Design ist hochwertig, die Bedienung über die Eve-App oder die Apple Home-App ist konsequent einfach. Sie ist die erste Wahl für alle, die bereits andere Apple-kompatible Geräte nutzen und Wert auf ein durchdachtes Gesamtsystem legen.

So gehen Sie praktisch vor: Finden Sie Ihre Stromfresser

1. Starten Sie mit einem Verdächtigen: Stecken Sie nacheinander Geräte an, die oft im Standby sind: Fernseher, Soundbar, Computer, Spielekonsole, Mikrowelle mit Uhr, Ladestationen.

2. Beobachten Sie die Werte: Prüfen Sie in der App den Verbrauch im „Aus“-Zustand. Alles über 1 Watt ist oft vermeidbarer Standby-Verbrauch.

3. Handeln Sie: Richten Sie für diese Geräte einen Zeitplan ein (z.B. Ausschalten nachts um 23 Uhr) oder schalten Sie sie per Sprachbefehl nur bei Bedarf ein.

4. Checken Sie Dauerläufer: Messen Sie auch den Verbrauch von Kühlschrank, Gefrierschrank oder alter Umwälzpumpe über 24 Stunden. Ein ungewöhnlich hoher Wert kann auf einen Defekt hindeuten.

Ein typischer Erfolg: Schalten Sie die Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer nachts komplett ab, sparen Sie bei einem Verbrauch von 15 Watt im Standby leicht über 50 kWh im Jahr – das sind mehr als 20 Euro.

Häufige Fragen

Kann ich die Steckdosenleiste auch von unterwegs steuern?

Ja, sofern das Modell WLAN-fähig ist und mit einer Cloud-Anbindung arbeitet. Sie können dann über die Smartphone-App von überall auf der Welt Geräte ein- oder ausschalten, solange Ihr Heimnetzwerk online ist. Reine Bluetooth-Modelle funktionieren nur in der Nähe.

Ist die Installation kompliziert?

Nein, die Installation ist sehr einfach. Sie stecken die Leiste in die heimische Steckdose, verbinden sie per WLAN oder Bluetooth mit Ihrem Smartphone und richten sie über die Hersteller-App ein. Es ist kein elektrotechnisches Wissen nötig.

Sind die einzelnen Steckdosen unabhängig voneinander schaltbar?

Das hängt vom Modell ab. Viele smarte Steckdosenleisten, wie die vorgestellte TP-Link Tapo P300, bieten genau diese Funktion. Andere, oft günstigere Modelle, schalten alle Steckdosen gemeinsam. Achten Sie beim Kauf auf die Bezeichnung ‚einzeln schaltbar‘.

Eine smarte Steckdosenleiste mit Verbrauchsmessung ist mehr als ein technisches Gadget. Sie ist ein Werkzeug für mehr Bewusstsein und Kontrolle über den eigenen Energieverbrauch. Die Investition von oft unter 50 Euro kann sich innerhalb eines Jahres durch die eingesparten Stromkosten amortisieren, vor allem, wenn Sie versteckte Stromfresser identifizieren und abschalten. Egal, ob Sie sich für den einfachen Einstieg, die präzise Messung oder die nahtlose Integration in ein bestehendes System entscheiden – Sie gewinnen in jedem Fall Transparenz und senken langfristig Ihre Kosten.

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