Staubwischen, saugen, wischen: Die optimale Abfolge für makellose Böden und Oberflächen

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Sie haben sich entschlossen, Ihre Wohnung gründlich zu reinigen. Doch oft ist das Ergebnis frustrierend: Der Boden ist nach dem Wischen wieder staubig. Der Grund ist meist keine mangelnde Mühe, sondern eine falsche Reihenfolge der Arbeiten. Die optimale Abfolge folgt einem einfachen physikalischen Prinzip: der Schwerkraft. Die Reihenfolge **Staubwischen > Saugen > (Boden) Wischen** ist der Schlüssel zu makellosen Böden und Oberflächen.

Warum die Reihenfolge beim Putzen entscheidend ist

Effizientes Putzen ist eine Frage der Logik. Die falsche Reihenfolge macht mehr Arbeit und sabotiert das Ergebnis. Der häufigste Fehler ist, erst zu saugen und dann abzustauben. Dabei lösen Sie beim Staubwischen neue Partikel, die sich auf dem frisch gesaugten Boden absetzen. Die richtige Abfolge nutzt die natürliche Fallrichtung von Schmutz und stellt sicher, dass jeder Schritt den vorherigen nicht zunichtemacht.

Die Physik der perfekten Putzreihenfolge

Die Regel „von oben nach unten“ ist physikalisch begründet. Staub und Krümel fallen nach unten. Wenn Sie zuerst die höchsten Punkte wie Regaloberseiten oder Lampen abstauben, landet der gelöste Schmutz auf dem Boden. Dieser wird im nächsten Schritt aufgesaugt. Abschließend wird der Boden gewischt, um anhaftenden Schmutz zu entfernen. Diese Methode ist effizient und hygienisch.

Die optimale Abfolge im Detail: Drei Schritte zum Erfolg

Folgen Sie dieser dreistufigen Systematik für ein durchweg sauberes Zuhause. Bearbeiten Sie idealerweise einen Raum nach dem anderen komplett.

1. Schritt: Staubwischen (von oben nach unten)

Beginnen Sie in jedem Raum stets mit den Oberflächen in Kopfhöhe und darüber. Verwenden Sie ein feuchtes Mikrofasertuch, da es den Staub bindet und nicht nur verteilt.

  • Wo beginnen? Starten Sie mit Lichtquellen, Ventilatoren und Schrankoberseiten.
  • Weiter geht’s: Arbeiten Sie sich zu Möbeln wie Kommoden, Tischen und der Fensterbank vor.
  • Zum Schluss: Stauben Sie zuletzt Sockelleisten ab. Aller gelöste Staub liegt nun auf dem Fußboden.

Ein Profi-Tipp: Vergessen Sie nicht schwer zugängliche Stellen wie Heizkörper oder Türrahmen.

2. Schritt: Saugen (gründlich und systematisch)

Jetzt, da der gesamte lose Schmutz auf dem Boden liegt, kommt der Staubsauger zum Einsatz. Das Ziel ist es, alle Partikel zu beseitigen, bevor gewischt wird.

  • Methode: Saugen Sie systematisch in Bahnen und überlappen Sie die Streifen leicht.
  • Besondere Aufmerksamkeit: Ecken, Kanten und Flächen unter Möbeln nicht vergessen.
  • Für Hartböden: Stellen Sie sicher, dass Ihr Staubsauger für Hartböden geeignet ist, um Kratzer zu vermeiden.

Nach diesem Schritt ist der Boden frei von losem Staub, Sand und Haaren.

3. Schritt: Wischen (für den hygienischen Glanz)

Das Wischen entfernt anhaftende Verschmutzungen und bringt den Feinschliff. Auf einem zuvor gesaugten Boden wird das Wischwasser nicht so schnell schmutzig.

  • Wischtechnik: Wischen Sie sich von der hintersten Ecke des Raumes zur Tür hin vor.
  • Wasser wechseln: Wechseln Sie das Wischwasser regelmäßig, besonders bei großen oder stark verschmutzten Flächen.
  • Mikrofaser: Verwenden Sie einen Mikrofasermopp, der den Schmutz optimal aufnimmt.

Für das Wischen selbst gilt das Prinzip des Sinner’schen Kreises, der vier Faktoren für eine erfolgreiche Reinigung definiert.

Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden

Neben der falschen Grundreihenfolge gibt es weitere typische Patzer.

Fehler Konsequenz Korrektur
Erst saugen, dann staubwischen Neuer Staub setzt sich auf dem gesaugten Boden ab. Stets zuerst alle Oberflächen abstauben, dann saugen.
Mit schmutzigem Werkzeug arbeiten Ein voller Staubsauger oder schmutzige Tücher verteilen Schmutz neu. Behälter regelmäßig leeren, Mikrofasertücher nach Gebrauch waschen.
Boden zu früh wischen Sie laufen über den nassen Boden und hinterlassen Fußabdrücke. Den Wischvorgang als absolut letzten Schritt in einem Raum einplanen.
Ungeeignete Putzmittel mischen Bestimmte Chemikalien können giftige Gase entwickeln. Putzmittel nie unbedacht mischen. Im Zweifel bei einem Produkt bleiben.

Angepasste Strategien für verschiedene Bodenbeläge

Die Grundreihenfolge bleibt gleich, aber die Details variieren.

Für Teppichböden

Hier entfällt der Wischschritt. Nach dem Staubwischen ist gründliches Saugen entscheidend. Für eine Tiefenreinigung sollten Teppiche regelmäßig gereinigt werden.

Für Laminat, Parkett & Feinsteinzeug

Besonders wichtig ist hier, nach dem Saugen nur nebelfeucht zu wischen, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Verwenden Sie spezielle Pflegemittel.

Für Fliesen & Naturstein

Diese Beläge vertragen in der Regel mehr Feuchtigkeit. Achten Sie dennoch darauf, nach dem Wischen trockenzuwischen, um Kalkflecken und Rutschgefahr zu vermeiden.

FAQ: Häufige Fragen zur optimalen Putzreihenfolge

Warum sollte man erst staubwischen und dann saugen?

Weil beim Staubwischen neuer Staub aufgewirbelt wird und nach unten fällt. Wenn Sie danach saugen, entfernen Sie diesen frisch gefallenen Schmutz gleich mit. Machen Sie es umgekehrt, landet der Staub auf Ihrem frisch gesaugten Boden.

Kann ich auch erst saugen, dann staubwischen und dann nochmal saugen?

Theoretisch ja, aber das ist ineffizient und kostet doppelt so viel Zeit. Die Abfolge „Staubwischen > Saugen“ ist die logische und zeitsparende Methode für ein perfektes Ergebnis in einem Durchgang.

In welcher Reihenfolge putze ich am besten die gesamte Wohnung?

Beginnen Sie in den hinteren, privaten Räumen (z.B. Schlafzimmer) und arbeiten Sie sich zu den viel genutzten Gemeinschaftsräumen (Wohnzimmer, Küche) und schließlich zum Eingangsbereich vor. In jedem Raum gilt dann die Mikro-Reihenfolge: Oberflächen abstauben, saugen, Boden wischen.

Was ist, wenn ich nur schnell saugen möchte? Muss ich vorher staubwischen?

Für eine kurze, oberflächliche Reinigung („Staubsaugen zwischendurch“) können Sie auf das vorherige Abstauben verzichten. Für eine Grundreinigung ist die korrekte Reihenfolge jedoch essentiell.

Stimmt die Regel „von oben nach unten“ immer?

Ja, sie ist das grundlegende Prinzip für eine effiziente Reinigung. Sie gilt nicht nur für Möbel und Boden, sondern auch innerhalb des Hauses: Reinigen Sie zuerst höher gelegene Räume, bevor Sie sich nach unten arbeiten.

Welche sind die vier Faktoren einer effektiven Reinigung?

Der Sinner’sche Kreis definiert vier Faktoren: Zeit (Einwirkdauer), Mechanik (Reibung), Chemie (das richtige Reinigungsmittel) und Temperatur (Wassertemperatur). Eine optimale Kombination führt zum besten Ergebnis. Verringert man einen Faktor, muss ein anderer erhöht werden.

Zum Hauptartikel (Pillar)

Die Grundlagen der Haushaltsreinigung: Ein wissenschaftlicher Leitfaden für Effizienz und Hygiene

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Quellen

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