Energiekosten senken: 15 wirksame Tipps für Ihren Haushalt

Strom sparen im Haushalt: 15 einfache Tipps für niedrigere Energiekosten detail

Die Stromrechnung ist für viele Haushalte ein steter Posten, der das Budget belastet. Dabei ist es oft gar nicht nötig, auf Komfort zu verzichten, um spürbar weniger Energie zu verbrauchen. Oft sind es veraltete Gewohnheiten, ineffiziente Geräte oder kleine Unachtsamkeiten, die den Verbrauch unnötig in die Höhe treiben.

Mit ein paar gezielten Veränderungen im Alltag lassen sich die Kosten deutlich reduzieren – und das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Die folgenden Ratschläge zeigen, wo typischerweise das größte Sparpotenzial liegt und wie Sie es mit einfachen Mitteln heben können.

Woher kommt der hohe Verbrauch?

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Bevor man spart, sollte man verstehen, wo der Strom hingeht. In einem durchschnittlichen Haushalt entfällt der Löwenanteil des Verbrauchs auf wenige Bereiche: Heizung und Warmwasserbereitung, Kühlen und Gefrieren, Waschen und Trocknen sowie Beleuchtung und Unterhaltungselektronik. Gerade bei älteren Geräten oder einer ineffizienten Nutzung schlagen diese Posten besonders zu Buche.

Praktische Maßnahmen für jeden Bereich

Beleuchtung und Elektronik

  • LED-Lampen sind ein Muss: Der Austausch der letzten Glüh- oder Halogenlampen gegen LEDs ist die effektivste Einzelmaßnahme. Sie verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom und halten um ein Vielfaches länger.
  • Standby-Betrieb beenden: Fernseher, Stereoanlagen und Computer ziehen oft auch im Schein-Aus-Zustand Strom. Eine schaltbare Steckerleiste, die nach der Nutzung abgeschaltet wird, stoppt diesen versteckten Verbrauch sofort.
  • Helligkeit anpassen: Bei Monitoren und Fernsehern reicht oft eine geringere Helligkeitseinstellung für ein angenehmes Bild – und spart Energie.

Kühlen, Gefrieren und Waschen

  • Optimale Temperaturen wählen: +7°C im Kühlschrank und -18°C im Gefrierfach sind völlig ausreichend. Jedes Grad kälter erhöht den Verbrauch spürbar.
  • Geräte pflegen: Regelmäßiges Abtauen des Gefrierfachs (bei manueller Abtauung) und das Reinigen der Lüftungsgitter an Kühlschrankrückseiten halten die Effizienz hoch.
  • Kühlschranktür schnell schließen: Überlegen Sie vor dem Öffnen, was Sie brauchen, und lassen Sie die Tür nicht unnötig offen stehen.
  • Waschen mit kühlerem Wasser: Für normal verschmutzte Wäsche reichen 30°C oder 40°C völlig aus. Nutzen Sie die Eco-Programme Ihrer Maschine, die durch längere Laufzeiten bei niedrigerer Temperatur insgesamt weniger Energie benötigen.
  • Auf den Trockner verzichten: Wo es möglich ist, trocknet Wäsche an der Luft oder auf dem Ständer am günstigsten – und ist schonender für die Textilien.

Kochen und Warmwasser

  • Deckel beim Kochen verwenden: Ein Topfdeckel reduziert den Energiebedarf um etwa zwei Drittel.
  • Wasserkocher nutzen: Wasser für Nudeln, Tee oder Kaffee immer im Wasserkocher erhitzen – er ist deutlich effizienter als der Elektroherd. Erhitzen Sie aber nur die Menge, die Sie wirklich brauchen.
  • Restwärme des Herds nutzen: Schalten Sie die Platte etwas früher ab und lassen Sie das Gericht mit der vorhandenen Hitze fertig garen.
  • Duschen statt baden: Ein Vollbad verbraucht etwa dreimal so viel Wasser und Energie wie eine fünfminütige Dusche. Ein Sparduschkopf kann den Verbrauch weiter senken, ohne dass der Komfort leidet.

Heizen und Lüften

  • Heizungspumpe prüfen: In vielen älteren Häusern arbeitet die Heizungsumwälzpumpe ununterbrochen und verbraucht viel Strom. Ein Tausch gegen ein modernes, geregeltes Modell kann hier Hunderte Kilowattstunden pro Jahr einsparen.
  • Raumtemperatur senken: Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie. 20-21°C im Wohnbereich und 18°C im Schlafzimmer sind empfehlenswerte Richtwerte.
  • Richtig lüften: Mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten mit weit geöffnetem Fenster stoßzulüften ist effizienter und energiesparender als das Fenster dauerhaft zu kippen.

Langfristig denken: Gerätekauf und Verbrauchskontrolle

  • Auf das Energielabel achten: Beim Neukauf von Kühlschrank, Waschmaschine oder Fernseher ist die Energieeffizienzklasse entscheidend. Die Skala reicht aktuell von A (sehr effizient) bis G (sehr ineffizient). Die Investition in ein sparsames Gerät zahlt sich über seine Lebensdauer aus.
  • Versteckte Verbraucher aufspüren: Ein einfaches Energiemessgerät (oft bei Verbraucherzentralen oder Stadtwerken ausleihbar) zeigt, welche Geräte im Standby oder im Betrieb wirklich viel Strom ziehen.
  • Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung: Ladegeräte nach Gebrauch aus der Steckdose ziehen, beim Backen oft auf Vorheizen verzichten und die Kaffeemaschine nach dem Brühen ausschalten statt auf Warmhaltefunktion stellen – all das summiert sich über das Jahr.

Häufige Fragen

Kann ich als Mieter überhaupt effektiv Strom sparen?

Ja, absolut. Viele der wirksamsten Tipps betreffen das Nutzerverhalten und den Betrieb von Haushaltsgeräten, auf die Sie als Mieter vollen Einfluss haben. Dazu gehören das Abschalten von Standby-Geräten, das Waschen bei niedrigeren Temperaturen, der effiziente Einsatz von Wasserkocher und Herd sowie die Wahl der richtigen Raumtemperatur. Auch der Austausch von Leuchtmitteln gegen LEDs ist in der Regel problemlos möglich.

Strom zu sparen ist kein Hexenwerk, sondern eine Frage der Aufmerksamkeit und der richtigen Prioritäten. Beginnen Sie mit den Maßnahmen, die in Ihrem Haushalt den größten Effekt versprechen – oft sind es der Tausch der Beleuchtung, das Abschalten von Standby-Geräten oder eine optimierte Waschroutine. Schon wenige Veränderungen können zu einer deutlichen Entlastung Ihrer jährlichen Energiekosten führen. Der beste Ansatz ist, Schritt für Schritt vorzugehen und die neuen, sparsameren Gewohnheiten nach und nach in den Alltag zu integrieren.

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Allgemeine Stromspartipps und Haushaltsgeräte.

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